Campus Region
Brandenburg-Berlin

ASG - Anerkannte Schulgesellschaft mbH

Am Campus Region Brandenburg-Berlin (15366 Hoppegarten OT Hönow, Kaulsdorfer Straße 15 – 21) sollen mit Beginn des Schuljahres 2020/2021 zunächst zwei weiterführende Schulen ihren Betrieb aufnehmen:

das Freie Gymnasium Hoppegarten und die Freie Gesamtschule Hoppegarten (mit gymnasialer Oberstufe).

Damit wendet sich die ASG an alle Schulabgänger von Grundschulen der Region, da unabhängig davon in welche Schule die Aufnahme erfolgt, alle Abschlüsse, die allgemeinbildende Schulen in Brandenburg oder Berlin in der Sekundarstufe I oder II vergeben, erreicht werden können.

Die Bezeichnung „Campus“ soll darauf hinweisen, dass die beiden Einrichtungen eng miteinander kooperieren und das Angebot an Bildungsgängen bei Bedarf in den nächsten Jahren, vernetzt mit den jetzt in Betrieb gehenden Schulen, erweitert werden kann.

Ausbildung und Abschlüsse

Während der erfolgreiche Besuch des Gymnasiums mit naturwissenschaftlich-technischem Profil auf eine weiterführende Ausbildung im Bereich akademischer Berufe innerhalb von 6 Jahrgangsstufen vorbereitet, bietet die Gesamtschule diese Vorbereitung durch den Besuch zweier aufeinander folgender Bildungsgänge innerhalb von 7 Jahrgangsstufen ebenfalls an. In der Sekundarstufe I soll durch inhaltliche Profilierung zunächst auf eine nachfolgende Ausbildung in Facharbeiterberufen der Industrie und des Handwerks innerhalb von 4 Jahrgangsstufen orientiert werden. Mit anschließendem Besuch von 3 Jahrgangsstufen der gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule (die in den Jahrgangsstufen 12 und 13 eng mit der Oberstufe des Gymnasiums verbunden ist), wird – aufbauend auf den Abschluss der Sekundarstufe I – ebenfalls auf eine weiterführende Ausbildung in akademischen Berufen vorbereitet, wobei die Profilierung in der Sekundarstufe I eine gute Vorbereitung für ein Studium in technischen und kaufmännischen Fachrichtungen sein kann.

Damit können alle Formen der Ausbildung weiterführender Schulen des Ersten Bildungswegs am Campus genutzt und die folgenden Abschlüsse nach rechtlichen Bestimmungen des Landes Brandenburg erreicht werden:

Gesamtschule

Wer die Sekundarstufe I in der Gesamtschule mit Erfolg abschließt, erwirbt entsprechend seinen Leistungen den erweiterten Hauptschulabschluss/die erweiterte Berufsbildungsreife, den Realschulabschluss/die Fachoberschulreife oder die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (Sekundarstufe II), die mit der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) oder dem schulischen Teil der Fachhochschulreife abschließt.

Gymnasium

Im Gymnasium kann am Ende der Jahrgangsstufe 10 der Realschulabschluss/die Fachoberschulreife oder der erweiterte Hauptschulabschluss/die erweiterte Berufsbildungs-reife erteilt werden. Bei einer Versetzung in die Jahrgangsstufe 10 kann der Hauptschul-abschluss/die Berufsbildungsreife erteilt werden.
In der gymnasialen Oberstufe können die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife, das Abitur, erworben werden.

Die innerbetrieblichen Regelungen zu Übergängen zwischen Schulstufen und Bildungsgängen sowie zum Erwerb von Abschlüssen in der Sekundarstufe I und zur Aufnahme in die gymnasiale Oberstufe zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife gemäß der Verordnung zur gymnasialen Oberstufe (GOSTV) in ihrer jeweils gültigen Fassung entsprechen vollumfänglich den Regelungen des Landes Brandenburg.

Schule in freier Trägerschaft

Der Schulbetrieb erfolgt auf rechtlicher Grundlage einer erteilten Genehmigung zum Betrieb einer Ersatzschule durch die oberste Schulbehörde des Landes.
Beide Schulen streben die Eigenschaft einer staatlich anerkannten Ersatzschule an, die erst nach Durchlauf eines Bildungsgangs, einschließlich Prüfungen, nach Landesrecht erteilt werden kann. Damit ordnet sich der Betrieb der Schulen vollständig in die Regelungen der Verfassung des Bundeslandes Brandenburg und des brandenburgischen Schulgesetzes sowie rechtlicher Folgeregelungen sowie in die Struktur der allgemeinbildenden Ausbildungen ein.

Da die Rechtträgerschaft der Schulen nicht durch Körperschaften des öffentlichen Rechts erfolgt, ist für die Aufnahme von Schülern in Bildungsgänge der Schulen ein zivilrechtlicher Vertrag (Schulvertrag) zwischen dem Rechtsträger ASG (Anerkannte-Schulgesellschaft mbH) und dem Schüler bzw. seinen amtlichen Personensorgeberechtigten (PSB) zu schließen.
Hinsichtlich der Zusammenarbeit zwischen den PSB und der Schule bzw. dem Rechtsträger der Schule wird im Schulvertrag vereinbart, dass nur ein Sorgeberechtigter (PSB1) alleiniger Ansprechpartner in allen Sachen der Durchführung des Schulvertrages ist und – was dieser erklärt bzw. was mit diesem vereinbart wurde, gilt auch für jeden weiteren Personensorge-berechtigten.

Aufnahme in die Schule

Bei der Aufnahme von Schülern hält sich die Schule an den entsprechenden Grundsatz der Sek I-V § 4 (1).

Der erforderliche Vertragsabschluss kann bei freien Plätzen jederzeit, regulär bis zum 1. Juli, vor Beginn der Ausbildung, erfolgen. Ebenso sind Eintritte und Austritte auch während des laufenden Schuljahres möglich. Auf eine Probezeit von 6 Monaten wird in dem Zusammenhang hingewiesen.

Für das Gymnasium sind über den Schulbesuchswunsch hinaus Fähigkeiten, Leistungen und Neigungen der Bewerber maßgebend. Als Aufnahmevoraussetzung gelten zunächst die Regelungen des Landes Brandenburg für den Zugang zum Gymnasium. Einer Eignungsprüfung bedarf es nicht, wenn eine Bildungsgangempfehlung zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife vorliegt und die Summe der Noten der Fächer Mathematik, Deutsch und erste Fremdsprache im Halbjahreszeugnis der Jahrgangsstufe 6 den Wert sieben nicht übersteigt. Andernfalls ist eine Eignungsprüfung am Gymnasium zu absolvieren und bestehen.

Sprachen und bilinguale Ausbildung

Am Gymnasium ist das Erlernen einer zweite Fremdsprache Pflicht. Die Schule bietet die Möglichkeit des verstärkten Unterrichts in der ersten Fremdsprache (Englisch) und darauf aufbauend, des bilingualen Fachunterrichts in mindestens zwei Fächern. Als weitere Fremdsprachen stehen ab Jahrgangsstufe 7 zunächst Französisch und Spanisch zur Wahl. Mit dem Aufwachsen der Schule wird dieses Angebot erweitert. Chinesisch wird als Wahlfach angeboten.

Ferienregelung

Die Einrichtungen des Campus schließen sich hinsichtlich der Erteilung von Unterricht den Regelungen des Bundeslandes Brandenburg an.

Gremien

Die Schule bieten umfangreiche Mitwirkungsmöglichkeiten für Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Eine Mitwirkungsordnung der Schule präzisiert die Zusammenarbeit.

Schulordnung (wird bis Beginn des Schulbetriebs erarbeitet)

Hausordnung (wird bis Beginn des Schulbetriebs nach Hinweisen bzw. Auflagen der zuständigen Behörden erarbeitet)

Internationalität

Die Schule soll stabile internationale Beziehungen und Kooperationen zu Schulen anderer Länder entwickeln und diese nachhaltig durch Schriftwechsel, Erfahrungsaustausche, gegenseitige Besuche, gemeinsames Lernen durch Gastschüleraufnahme und – Entsendung usw. betreiben.
Wie an anderen Schulen der ASG Tradition, sollen aber auch Schüler aus dem Ausland, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die auf Dauer in Deutschland leben und arbeiten wollen, in den Schulbetrieb integrieren und zum angestrebten Abschluss geführt werden.

Medienerziehung und Medienkompetenz entwickeln

Kommunikationsmedien nehmen in der digitalen und globalisierten Welt einen immer wichtiger werdenden Stellenwert ein.
Ein der großen Herausforderungen an künftige Ausbildungen wird die Art und Weise der Nutzung, die Kompetenz und die Erziehung zum kulturellen Umgang mit diesen Medien sein.
Um den ersten Schritt zum Selbstverständlichen des Einsatzes dieser Medien zu gehen, soll jeder Schüler über ein eigenes mobiles Endgerät verfügen, sodass dieses zur Ausbildung und zur persönlichen Nutzung gleichzeitig und immer zur Verfügung steht.,
Mit unserem Konzept des Digital-LearningSystems (DLS) wollen wir von Beginn der Ausbildung an, uns in unseren Schulen dieser Aufgabe stellen.
Mehr dazu ist unter Register „Vertragsrundlagen“ zu finden.

Schülerausweis, Kundenkarte

Mit Vertragsabschluss (Status „Ratifiziert“) wird der Schülerausweis in schriftlicher Form zugesendet, der bereits vor Beginn der Ausbildung als Ausweis dienen kann. Zu Beginn der Ausbildung kann sodann eine Kundenkarten gegen Protokoll in Empfang genommen werden, die das Format einer Chipkarte mit Transponder-Funktion hat.
Mit dieser werden künftig immer mehr Funktionen verbunden, die die Verwaltung vereinfachen sollen (Ausgabe von Lernmittel, Malzeiten, bargeldlose Bezahlungen, Nutzung von Schränken, Schließfächer, öffnen von Türen…). Da die Funktion der Karte nicht durch eine PIN geschützt ist, soll der Verlust sofort zur Sperrung der Karte führen (selbst durchführen über den individuellen Zugang zu WorkPro oder über das Sekretariat der Schule).
Eine Ersatzkarte muss über WorkPro bestellt werden – siehe dazu die Texte unter Register „Vertragsrundlagen“.

Schließfächer

Im Unterrichtsraum sollen nur Kleidungsstücke und Lernmittel, die unmittelbar genutzt werden, abzulegen sein. Für sichere Verwahrung von persönlichen Gegenständen und zum Nachladen des mobilen Endgeräts sollen Schließfächer genutzt werden.

Verpflegungsversorgung

Wird ein Vertrag über regelmäßige Verpflegungsversorgung abgeschlossen, können bis zu 3 Mahlzeiten pro Unterrichtstag vereinbart werden (Frühstück, Mittagessen – in 3 verschiedenen Menüs im Vorab bestellbar und Vesper).
Gegenüber dem Kauf im Bereich der Imbissversorgung werden sind die Preise wesentlich rabattiert.
Die Funktion der Bestellung und Abrechnung wird rechtzeitig dargestellt.

Ganztagsschule

Das Konzept der Ganztagsschule schließt die Unterrichtung in den Pflichtfächern nach Landesrecht sowie dazu gegebene innerbetrieblich festgelegte Erweiterung (Wahlfächer und Zusatzbudgets) ein. Damit wird der zeitliche Umfang des Unterrichts der Schule gegenüber öffentlich-rechtlich getragenen Schulen erweitert.
Parallel dazu wird vor Unterrichtsbeginn und nach Unterrichtsschluss eine Betreuung gesichert, innerhalb derer alle Schulaufgaben erledigt werden und für individuelle Förderungen bzw. Erweiterung zum Unterricht die Leistungen der Lernstudios in Anspruch genommen werden können. Ebenso kann eine Teilnahme an Interessengemeinschaften (die Angebote dazu werden noch bekanntgegeben) erfolgen oder auch betreute Freizeit zur individuellen Nutzung der Möglichkeiten der Einrichtung stattfinden.
Das Zeitregime des Campus gestaltet sich, wie folgt:

Zeitregime

Praktika

Zur Entwicklung von Vorstellungen zur beruflichen Orientierung sowie der Entwicklung von Kompetenzen werden innerhalb der Ausbildung mindestens 2 14-tägige Praktika in Unternehmen der Region mit schulischen Aufgabenstellungen stattfinden. Die Unternehmen sollen durch die Schüler selbst gefunden werden.

Schulgeld

Das Schulgeld stellt, wie unter Register „Vertragsunterlagen“ dargestellt, einen wesentlichen Teil der Finanzierung des Schulbetriebs dar. Da Schulen in freier Trägerschaft die sächlichen Kosten nicht wie öffentlich-rechtlich getragene Schulen aus Steuereinnahmen finanzieren können, kann auf die regelmäßige Entrichtung von Schulgeld nicht verzichtet werden.
Um keine Sonderungen nach Einkommen zuzulassen, setzt sich der Betrag des monatlichen Schulgelds aus einem Sockelbetrag und einem einkommensabgängigen Individualbetrag zusammen, der durch Abbuchung eingezogen wird.
Die Angaben zum Einkommen werden bei Abschluss des Vertrags ohne Nachweise zur Kenntnis genommen und der Betrag danach vereinbart. Die ASG behält sich jedoch das Recht vor, zu jedem Zeitpunkt einen schriftlichen Nachweis zu verlangen.
Das Schulgeld ist über die Dauer der Teilnehme am Bildungsgang nach der folgenden Tabelle fix und wird nur durch die Inflationsrate jährlich erhöht.
Der Sockelbetrag staffelt sich wie folgt:

Sekundarstufe I: monatlich 120,00 € zZgl. Einkommensabhängiger Individualbetrag
Sekundarstufe II: monatlich 130,00 € zZgl. Einkommensabhängiger Individualbetrag

Elterneinkünfte

Stundentafel: Sekundarstufe I (vorläufig) - Mensch & Technik - bilingual

Elterneinkünfte

Stundentafel: Sekundarstufe I (vorläufig) - Mensch & Umwelt - bilingual

Elterneinkünfte

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.